Ein Haus, das Wiener Kaffeehauskultur bewahrt
Seit 1880 öffnet das Café Sperl in der Gumpendorfer Straße seine Türen — und bewahrt bis heute sein historisches Original-Interieur. Wer hier Platz nimmt, sitzt zwischen jahrzehntealtem Holz, Marmortischen und dem gedämpften Klappern von Zeitungen, wie es das Wiener Kaffeehaus seit jeher prägt.
Das Café Sperl versteht sich nicht als Museum, sondern als gelebtes Haus: Stammgäste treffen hier auf Reisende aus aller Welt, die ein Stück echte Kaffeehauskultur suchen. Die Ausstattung — Bänke, Tische, Beleuchtung — stammt aus der langen Geschichte des Hauses und wird bewusst erhalten statt modernisiert.
Das Haus ist mehrfach ausgezeichnet und gilt als eines der bekannten Traditionscafés Wiens. Namensgebend für seinen besonderen Ruf ist nicht zuletzt die hauseigene Sperl-Torte, die bis heute nach ihrem ursprünglichen Charakter zubereitet wird.